Trekkingreise zum Concordia-Platz und Basislager des K2 mit Überschreitung des Gondogoro LaZwischen den Bergen des Karakorum im Norden und dem Himalaya im Süden verbirgt sich eine Welt voller gewaltiger Gletscher und mächtiger Gipfel: Baltistan. Die Hochgebirgslandschaft im Norden Pakistans ist wild und rau. Auf den Wiesen blüht Edelweiß, zwischen den Felsen rauschen eiskalte Bäche. Wir wandern entlang des tosenden Braldu-Flusses, queren luftige Seilbrücken und schlagen unsere Zeltlager an aussichtsreichen Plätzen auf. Wir passieren vier Achttausender, allen voran den K2 (8.611 m), flankiert von Gasherbrum I (8.080 m) und II (8.034 m) sowie dem Broad Peak (8.051 m), während wir auf dem Baltoro-Gletscher ins Herz des Karakorum vorstoßen. Nicht minder spektakulär präsentieren sich die zerfurchten Zinnen und massiven Schneegipfel zahlreicher Sechs- und Siebentausender. Auf dem Concordiaplatz, wo mehrere große Gletscher aus verschiedenen Richtungen ineinander strömen, stehen wir auf 4.600 m Höhe inmitten eines natürlichen Amphitheaters. Eine grandiose Bühne für eine einzigartige Show aus Fels und Eis! Noch etwas näher rücken wir den Bergriesen im Basislager von Broad Peak, wo uns ein Hauch des Mythos Höhenbergsteigen umgibt. Und an der Passhöhe des 5.614 m hohen Gondogoro La breitet sich abermals ein unvergessliches Panorama, u.a. mit dem Laila Peak, vor uns aus. Das Trekking zum Concordiaplatz – einer der beeindruckendsten Gebirgsklassiker der Welt.
Linienflug nach Islamabad mit Ankunft am nächsten Tag.
Am frühen Morgen landen wir in Islamabad. Wir werden in der Ankunftshalle von unserer Reiseleitung erwartet. Per Inlandsflug geht es in den Norden Pakistans nach Skardu (2.300 m). Nach dem Transfer zum Hotel, steht uns der restliche Tag zur freien Verfügung. Es empfiehlt sich dem Basar im Ort einen Besuch abzustatten. Sollte der Inlandsflug aufgrund von schlechtem Wetter aniert werden, erfolgt ein Transfer von Islamabad per Kleinbus über die Ortschaft Naran, in der wir eine Mittagspause einlegen, nach Chilas (Fahrzeit ca. 8-9 Std., 380 km). Dort übernachten wir im Shangrila Hotel. Auf dieser Route überqueren wir den Babusar-Pass (4.173 m), von dem aus bei guter Sicht der Nanga Parbat (8.125 m) zu sehen ist, und folgen von dort dem Fluss Thak in Richtung Norden zum Tal des Indus. Bei Chilas treffen wir auf den Karakorum Highway. Sollte diese Route aufgrund von Straßenarbeiten oder sonstigen Sperrungen nicht möglich sein, wählen wir den Weg über den Karakorum Highway und die Chattar-Hochebene nach Kohistan (ca. 9-10 Stunden, 460 km). Stromaufwärts folgen wir der wüstenartigen Indus-Schlucht über Besham bis nach Chilas. Bei guter Sicht ist etwa 12 km vor dem Talort auch hier die Westwand des 8.125 m hohen Nanga Parbat zu sehen.
Heute Vormittag steht ein Briefing auf dem Programm, welches für alle Reisen ins Baltoro-Gebiet vorgeschrieben ist. Unsere Reiseleitung meldet uns dabei beim Ministerium für Sport an. Nachdem alle Formalitäten erledigt sind, treffen wir letzte Vorbereitungen für das Trekking und können einen Ausflug zum Kharpocho Fort, einer Festungsruine mit tollem Ausblick auf das Tal und die umliegenden Berge, unternehmen. Ist gestern ein Fahrzeugtransfer nach Chilas erfolgt, geht es heute per Busfahrt weiter über den Karakorum Highway nach Skardu (Fahrzeit ca. 8 Std., 270 km). Die 1978 eingeweihte Straße folgt größtenteils dem Lauf der historischen Seidenstraße durch den Karakorum auf den Khunjerab-Pass und durch den Pamir hinab an den Westrand der Taklamakan-Wüste bis Kashgar. Nachdem wir den Indus über die Raikhot-Brücke (1.200 m) überquert haben, sehen wir bei Talichi den Nanga Parbat von seiner Nordseite, der Diamir-Flanke. Beim sog. "Pamir-Knoten" verlassen wir den Highway und folgen der 170 km langen Straße entlang dem Indus nach Osten. Im Falle der heutigen Ankunft in Skardu erfolgt das Briefing beim Ministerium für Sport am Abend oder morgen früh.
Wir steigen auf Jeeps um und fahren das Shigar-Tal aufwärts. Vor Dassu biegen wir ins Braldu-Tal ab. Am Ortsrand von Askole (3.050 m) verbringen wir am Ausgangspunkt des Trekkings unsere erste Nacht in Zelten.
Zusammen mit unseren Trägern wandern wir nach Korophon (3.100 m) an der Endmoräne des Biafo-Gletschers. Hier essen wir an einem schönen Sandplatz zwischen den Weiden am Bachufer zu Mittag. Der Biafo-Gletscher gilt als drittgrößter Gletscher im Karakorum. Von Korophon geht es dann noch 2 Std. weiter. Kurz vor Erreichen des Camp Jola überqueren wir den Fluss Dumordo mittels einer Hängebrücke. Ab dem Biafo-Gletscher ist die Baltoro-Region "Sperrgebiet". Während der folgenden Tage zelten wir in den traditionellen Camps der Expeditionen, die alljährlich in den Karakorum "pilgern".
Nach dem Frühstück wandern wir in etwa 3 - 4 Stunden bis zum Lager Bardumal (3.150 m), wo wir die Mittagsrast einlegen. Ähnlich wie gestern, führt uns der Weg heute in stetigem auf und ab am Fluss entlang. Da sich kein Schatten bietet, gestaltet sich die Etappe bei sehr heißen Temperaturen anstrengend. Von Bardumal führt unsere Route zum Camp Paiju (3.440 m), dem traditionellen Rastcamp für die Balti-Träger. Dort bereiten die Träger ihre Rationen an Chapati für die lange Gletscheretappe bis Concordia vor. Ein breiterer Fluss muss überquert werden und kurz vor Erreichen des Camps bietet sich uns bei passendem Wetter das erste Mal ein Blick auf den Broad Peak. Das Camp Paiju ist die letzte grüne Oase vor dem gewaltigen Baltoro-Gletscher – mit 62 km Länge und einer Fläche von 524 km² einer der größten Talgletscher der Welt.
Ein Ruhetag für die Träger ist vorgesehen – ein wichtiger Tag, der ihnen zusteht. Uns dient dieser Tag als Reservetag, an dem wir uns in Ruhe akklimatisieren können. Vom Camp führt ein Pfad in Richtung Baltoro-Gletscher und hinauf bis zu einem kleinen Aussichtsplateau bei großen Felsblöcken mit Steinmännchen auf etwa 3.850 m Höhe (Distanz hin und zurück 4 km, ?? 470 Hm, Gehzeit ca. 2 Stunden). Die Umgebung und die Gletscherzunge des Baltoro-Gletschers bieten einen eindrucksvollen Anblick. Im Camp haben wir die Möglichkeit Wäsche zu waschen – es stehen Wasserschläuche sowie Zäune und Bäume zum Trocknen zur Verfügung.
Von Paiju geht es hinüber zur Gletscherzunge des Baltoro und dann hinauf aufs Eis. In stetigem Auf und Ab bahnen wir uns denn Weg über den mit Schutt bedeckten Gletscher. Aufgrund der Bewegung des Gletschers ändert sich der Weg von Jahr zu Jahr und die Wegfindung ist nicht immer einfach. Wir bleiben als Gruppe eng beieinander. Am Nachmittag erreichen wir schließlich das Camp Robutse auf einer Seitenmoräne des Baltoro. Mehrere Terrassen stehen für Zelte bereit und ein Bach liefert sauberes Wasser. Vom Lager aus können wir den traumhaften Ausblick auf die gewaltigen Türme der Trango-Gruppe genießen. Der Trango Tower ist mit 6.286 m einer der schwierigsten Felskletterberge der Welt.
Von Robutse wandern wir bis zum schön gelegenen Camp Urdukas (4.000 m) – in der Balti-Sprache bedeutet der Name "fallender Stein". Dabei queren wir zwei seitliche Zufluss-Gletscher. Einige Male sind kleine Bäche über Steine zu überqueren. An einem großen See vorbei erreichen wir das auf Wiesengelände gelegene Lager. Dieses eignet sich erneut gut zum Wäsche-/Haarewaschen (Schlauch vorhanden). Und auch die Aussicht ist wieder fantastisch. Broad Peak (8.051 m) und Gasherbrum IV (7.932 m) sowie Gasherbrum II (8.034 m) sind heute zum ersten Mal sehr gut zu sehen.
Der weitere Weg über den Baltoro-Gletscher ist zwar nicht sehr schwierig, da er flacher als an den Tagen zuvor verläuft, aber es geht trotzdem ständig auf und ab und über viel Geröll. Einige Male müssen wir auch Bäche überwinden. Von Gore 1 – dort legen wir Mittagspause ein – können wir erneut die mächtigen Berggipfel bestaunen. Umgeben von der sagenhaften Gebirgslandschaft wandern wir immer auf dem Gletscher bis zum Camp Gore 2 (4.350 m).
Im Morgenlicht strahlen die umliegenden Schneeberge und Gletscher. Nach dem Abbau des Lagers geht es weiter. Ohne größere Schwierigkeiten wandern wir vorbei an Eisbergen, welche wie weiße Segel in der schwarzen Schotterwüste schwimmen, in ca. 4 - 5 Stunden auf dem Gletscher bis zum Concordia-Platz (4.600 m). Wir queren wieder mehfach kleine Bäche und können unsere Trinkflaschen häufig nachfüllen. Ca. 2 km vor dem Concordia-Platz beginnen weit außen große Spalten, der Weg verläuft aber über kleine Steinbrücken, die schmale Spalten überbrücken. Inmitten der riesigen Eisarena des Concordia-Platzes bauen wir für drei Nächte unsere Zelte auf, umgeben von den gewaltigsten Bergen im Karakorum: Baltoro Kangri, Gasherbrum III und IV, Broad Peak und K2 (8.611 m). Über ein Dutzend Siebentausender sind am Horizont zu erkennen.
Dieser Tag dient als Ruhetag und ist auch ein wichtiger Puffertag, falls das Wetter schlecht ist. Wir können die Umgebung erkunden, die Landschaft der Achttausender genießen und uns von den Strapazen der letzten Tage erholen.
Zusammen mit unserem pakistanischen Führer unternehmen wir einen Tagesausflug zum Broad Peak-Basislager (4.810 m). Über den Godwin-Austen-Gletscher brauchen wir etwa 3 - 4 Stunden bis zum Broad Peak-Basecamp auf einer Mittelmoräne des Gletschers, von wo sich ein sagenhafter Blick auf den K2 bietet. Abhängig von der Kondition der Gruppe besteht die Möglichkeit dann noch weiter bis zum K2-Basecamp zu wandern (insgesamt ca. 7 km zusätzlich). Zurück in unserem Camp am Concordia-Platz essen wir zu Abend.
Vom Concordia-Platz führt die Route zuerst ein Stück in Richtung Baltoro Kangri und Gasherbrum I-Basecamp. Etwa 1 Stunde wandern wir über teils steile Geröll- und Eisfelder auf und ab. Dabei überwinden wir mehrmals kleine Bäche. Dann biegen wir vom Baltoro-Gletscher ab und gehen südwärts in das breite Vigne-Hochtal hinein. Über den Vigne-Gletscher, an dem wir eine Mittagsrast einlegen, erreichen wir nach ca. 4 - 5 Stunden das Camp Ali (4.960 m). Unter Umständen entscheiden wir uns auch für das in weiteren 2 km Entfernung liegende Munir-Camp.
Am frühen Morgen, zunächst noch im Schein der Stirnlampen, geht es anfangs über Geröll, dann überqueren wir in ca. 2 Stunden den Vigne-Gletscher und steigen schließlich weitere 3 Stunden hinauf zum Pass Gondogoro La (5.614 m). Je nach Schnee- und Eisverhältnissen benötigen wir insgesamt etwa 5 Stunden Gehzeit. Unter Umständen setzen wir für den Aufstieg unsere Steigeisen ein. Pickel brauchen wir jedenfalls nicht, denn Fixseile sind für die Träger gelegt, an denen wir uns gegebenenfalls festhalten können. Über Felsen – anfangs durch Fixseile gesichert – steigen wir hinunter auf den Gondogoro-Gletscher und erreichen nach weiteren 3 Stunden das Gondogoro-Hochlager. Von dort sind es noch 30 Minuten hinab zur Hochalm Chuspang (4.700 m), dem Basislager für eine mögliche Besteigung des Gondogoro Peak.
Der heutige Tag ist als Puffertag vorgesehen, damit von unserer Reiseleitung auf eventuell notwendige Änderungen am Reiseverlauf reagiert werden kann. Sollte der Puffertag nicht anderweitig Verwendung finden, steht uns heute als Option die Besteigung des 5.650 m hohen Gondogoro Peak offen. Dazu müssen wir früh aufstehen und gehen bereits in der Dämmerung los. In gut 5 Stunden ist dieser grandiose Aussichtsberg erreicht, der bei klarer Sicht den Blick auf über hundert Karakorum-Gipfel freigibt. Steigeisen und ein Fixseil sind für den letzten Abschnitt zum Gipfel empfehlenswert. Nach weiteren 3 Stunden für den Abstieg erreichen wir wieder das Basislager, wo der Koch mit einer warmen Suppe wartet.
Von der Alm Chuspang verläuft die Route zuerst über den Gondogoro-Gletscher. Dabei genießen wir den Blick auf den imposanten Laila Peak (6.069 m). Dann geht es an der linken Seitenmoräne entlang hinab zur Alm Dalsangpa (4.150 m). Dabei genießen wir den Blick auf den imposanten Laila Peak (6.069 m). In der Balti-Sprache bedeutet der Name "Blumenalm". In zwei Bergseen spiegeln sich die gewaltigen Eisbrüche des Masherbrum. Von der Alm folgen wir einem guten Wanderpfad über prächtige Wiesen mit Hundsrosen, wilden Johannisbeersträuchern und Rhabarber hinunter nach Saitcho (3.350 m). Unterwegs werden zwei größere Bäche gequert. Eventuell weiden große Schaf- und Ziegenherden nahe Saicho. Das Camp Saitcho liegt auf einer weitläufigen Fläche direkt am Zusammenfluss von zwei mächtigen Gletscherflüssen, direkt am Flussufer. Ein guter Ort, um sich nach den letzten beiden Etappen zu erholen. Die Zeltplätze befinden sich auf den angelegten, staubigen Terrassen, teils im Schatten der Bäume.
Am nächsten Morgen wandern wir auf einem gemütlichen Weg hinunter zum Dorf Hushe (3.300 m), dem am höchsten gelegenen Ort in Baltistan. Es geht vorbei an einer urigen Alm mit einfacher Moschee, ab und an im Schatten von Weiden und Wacholderbäumen. Zum Schluss gehen wir über die grünen Felder von Hushe bis in den Ort. Dort sehen wir erstmals wieder Häuser und die Zivilisation hat uns wieder. Wir verabschieden uns von den Trägern und haben den Rest des Tages zur freien Verfügung. Es empfiehlt sich in kleiner Gruppe eine Führung durch das Dorf zu machen.
Über die Dörfer Kande und Machilu fahren wir mit Jeeps hinab ins Shyok-Tal. Weiterfahrt nach Skardu. Die erste warme Dusche nach 15 Tagen und ein schmackhaftes Abendessen erwarten uns.
Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen und treten unseren Rückflug nach Islamabad an, wo wir voraussichtlich um die Mittagszeit ankommen. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, vielleicht für einen Bummel über den Rajah-Basar in Rawalpindi mit seinen verwinkelten Gassen, durch die sich Rikschas, Eselskarren und Dreiradtaxen schlängeln.Falls unser Flug wetterbedingt nicht starten kann, fahren wir heute nach Chilas (Fahrzeit ca. 8 Std., 270 km), wo wir im Shangrila Hotel untergebracht sind. Am nächsten Tag fahren wir die restliche Strecke zurück nach Islamabad (Fahrzeit ca. 8-9 Std., 380 km).
Wir nutzen den Tag zu einer Besichtigung der Faisal-Moschee und dem Basar in Islamabad oder besuchen den Sadar-Basar in Rawalpindi.
Der Tag steht zur freien Verfügung. Wir checken am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben zwei Tageszimmer zur Nutzung. Unser Gepäck lassen wir dort verstaut und essen gemeinsam in Islamabad zu Abend. Gegen 0:30 Uhr fahren wir zum Flughafen.
Nachts werden wir zum Flughafen gebracht und treten den Rückflug an.
Deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland
Linienflug mit Turkish Airlines (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Islamabad und zurück, nach Verfügbarkeit
Inlandsflüge mit Pakistan International von/bis Islamabad nach Skardu
Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 190 €)
Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
Übernachtung 6 x in Hotels, 15 x im Zelt
21 x Frühstück, 19 x Mittagessen, 18 x Abendessen
Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
Gepäcktransport
Koch- und Begleitmannschaft
Sicherheitsausrüstung: Sat-Telefon, Certec-Bag
Reisekrankenschutz
Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 120 €)
Trinkgelder
Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
ProfilBei dieser Reise handelt es sich um ein anspruchsvolles Hochgebirgs- und Zelttrekking. Sie führt durch eine der abgelegensten und wildesten Bergregionen der Welt, die nur zu Fuß erreichbar ist. Dabei erkunden wir die uns umgebende Berg- und Gletscherwelt und bestaunen vier Achttausender.
WanderanspruchVoraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 10 Std. Gehzeit in unwegsamem und steilem Gelände. Für das Trekking zum Concordia-Platz bestehen keine besonderen technischen Anforderungen. Für den seilversicherten Gletscheranstieg zum Pass Gondogoro La ist aber zwingend Erfahrung im Umgang mit Steigeisen, Sitzgurt und Steigklemme erforderlich. Die erforderliche Ausrüstung ist mitzubringen. Der Passübergang kann bei schlechten Bedingungen gesperrt sein. In diesem Fall muss über den bereits bekannten Weg nach Askole zurückgekehrt werden. Wir durchqueren auf der Route unter Umständen Bäche und Flüsse. Dabei steht der Wasserstand normalerweise knietief, nach starken Regenfällen kann er hüfthoch ansteigen. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekking-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Extrem hohe Temperaturen bis etwa auf 4000 m Höhe und insbesondere auf den ersten Trekkingetappen auftretender Sandstaub können für zusätzliche Belastung sorgen. Die im Programm angegebenen Höhenunterschiede und Kilometerangaben gelten nur als grobe Richtlinie.
KlimaErhöhte Anforderungen stellen bei dieser Reise die verschiedenen klimatischen Verhältnisse dar. Sie reichen vom feucht-heißen Klima der Niederungen bis zum angenehm temperierten Klima Nordpakistans, das in höheren Lagen allerdings nachts stark abkühlt (Minusgrade!). In Gilgit herrscht rein kontinentales Klima (trockene Sommer und kalte Winter). Oft ist in der Sonne die Strahlungswärme infolge der klaren Höhenluft so stark, dass man schnell überhitzt und einen Schritt weiter im Schatten bereits friert.
TransportSind die Inlandsflüge nach und von Skardu wetterbedingt nicht möglich, sind wir auf dem Karakorum Highway dann in einem Kleinbus unterwegs. Auf dem Weg zum und vom Trekking fahren wir in Geländewagen. Die Straßen und Pisten sind je nach Wetterlage in sehr schlechtem Zustand. Je nach Straßenverhältnissen können die Fahrten sehr holprig werden, bei Bandscheibenproblemen raten wir von dieser Reise ab. Aufgrund von Erdrutschen kann es auf den Überlandfahrten zu Umleitungen oder Sperrungen und entsprechenden Verzögerungen kommen. Bei den im Programm angegebenen Fahrzeiten handelt es sich daher um ungefähre Angaben. Wird das Vorankommen per Geländewagen auf der Fahrt von Skardu nach Askole unmöglich, muss schon früher mit dem Trekking begonnen werden.
TeamworkTeamgeist, Flexibilität und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein noch stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.
Wichtige HinweiseBitte nutzen Sie bereits direkt nach Ankunft am Flughafen Islamabad im Ankunftsbereich die Möglichkeiten zum Geldwechsel bzw. zur Barabhebung. Der Bargeldbezug ist in abgelegenen Regionen des Landes nur sehr eingeschränkt möglich. Denken Sie an ausreichend Bargeld für weitere Mahlzeiten und Getränke sowie Trinkgeld.
Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass während der Reise stets genügend Zeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehören langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Trotz sorgfältiger Planung unserer Reiserouten bedeutet der Aufenthalt in Höhenlagen eine Belastung für den Körper. Sollten Sie diesbezüglich Bedenken haben, melden Sie sich gerne jederzeit direkt bei uns. Insbesondere bei Vorerkrankungen empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig vor der geplanten Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren.
Bei Interesse können wir Ihnen außerdem das Hypoxicum in München empfehlen. Das Institut für Höhentraining bietet neben einem Höhenverträglichkeitstest die Möglichkeit, sich mittels individueller Trainingspläne auf einen Aufenthalt in großer Höhe vorzubereiten.
Kontakt: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9, 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de
Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Wir übernachten in den Städten Islamabad und Skardu sowie unter Umständen in der kleinen Ortschaft Chilas in landestypischen Hotels. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in 2-Personen-Zelten untergebracht. Im Camp Ali kann, je nach Aufbruchszeit am nächsten Tag, die Unterbringung in einem Gemeinschaftszelt erfolgen. Küchen-, Mess- und Toilettenzelt stehen zur Verfügung. Die Zeltcamps, die sich nicht auf dem Gletscher befinden, sind mit festen Waschplätzen und Toilettenhäuschen mit Trocken-WC sowie fließend Wasser ausgestattet. Am vorletzten Reisetag checken wir am späten Nachmittag im Hotel aus, für die Gruppe verbleiben bis zur Abfahrt zum Flughafen zwei Tageszimmer zur Nutzung. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst alle Nächte und beinhaltet damit auch das Einzelzelt.
Bei dieser Reise sind Frühstück sowie 19 Mittagessen und 18 Abendessen inkludiert. In den Ortschaften essen wir im Hotel oder kehren in einem landestypischen Restaurant ein. Während des Trekkings werden die Mahlzeiten durch den Koch aus unserer Begleitmannschaft im Camp zubereitet. Auf den längeren Trekking-Etappen wird zum Mittag ein leichtes Lunchpaket mit Früchten, Käse und Brot gereicht. Zu allen Mahlzeiten gibt es grünen und schwarzen Tee sowie abgekochtes Wasser. Unterwegs kann auch an Quellen Wasser nachgefüllt werden. Da unterwegs keine Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) eingekauft werden können, muss für die Dauer des Trekkings die gesamte Verpflegung mitgenommen werden. Die Begleitmannschaft versucht so gut es geht für Abwechslung zu sorgen. In Pakistan besteht außerdem striktes Alkoholverbot.
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Wir empfehlen eine stabile Reisetasche oder einen Seesack aus flexiblem Material für diese Reise, ein Koffer ist nicht geeignet. Das Gepäckstück, möglichst wasserdicht verpackt, darf maximal 15 kg wiegen, da es während des Trekkings von Trägern transportiert wird. Sie selbst tragen Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten. Zusätzlich empfehlen wir eine abschließbare Reisetasche. So können Sie alles, was Sie nicht während des Trekkings benötigen, in Skardu einlagern (auf eigene Haftung).
Unterlagen
BargeldFlugübersicht mit BuchungsnummerHauser-ReiseunterlagenKreditkarteReisepass (mit Kopie)
Bekleidung
Fingerhandschuhe (warm)FreizeithoseFunktionsunterwäsche (kurz)Funktionsunterwäsche (lang)GamaschenHalstuch / Schal / Buff (Staub- / Kälteschutz)HandtuchHochgebirgsschuh Kategorie C (bedingt steigeisenfest)Wärmeleistung bis -15 °CJacke (warm, Daune oder Kunstfaser)Jacke (wind- / wasserdicht, ideal: atmungsaktiv)Kurzarmhemden / -blusenLangarmhemden / -blusenMütze (warm)Pullover / Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)SchlafbekleidungSchuhe für Flussdurchquerungen / Canyoning (Trekkingsandalen)Sonnenbrillemindestens Schutzklasse 3Sportschuhefür Besichtigungen und Ausflüge; alternativ: Approachschuhe/Zustiegsschuhe, die auch während des Trekkings bei sehr heißen Temperaturen anstatt der Hochgebirgsschuhe zum Einsatz kommen könnenTrekkinghoseTrekkingsockenT-ShirtsÜberhandschuhe (wind- und wasserfest, z.B. Gore-Tex)Überhose (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv)
Technische Ausrüstung
Bandschlinge 120 cm (vernäht)Cord Rundschlingekleiner SchraubkarabinerHMS Ball-LockRegenhülle für RucksackSchnappkarabinerSitzgurt (bei Veranstaltungen mit Ski Leichtgurt)Steigeisen mit Antistollplatte (12-Zacker)Steigklemme für FixseilSteinschlaghelmStirnlampeTages- und Wanderrucksack 25 lTeleskop-Wanderstöckeinsbesondere für Flussdurchquerungen und am Gletscher notwendig
Sonstige Ausrüstung
ElektrolytgetränkeErsatzbrille (in stoßfestem Etui)Fernglaswer möchteFotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.)Gepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss)Regen-/Schmutzhülle für außen oder innen im Gepäckstück empfehlenswertHöhenmesserwer möchteInsektenschutzmittel (für Haut und Bekleidung)IsolierschlafmatteKulturbeutelLippenbalsamOropaxPacksack (wasserdicht, für Dokumente)Plastik- oder Nylonbeutel für SchmutzwäscheSchlafsack (bis -15° im Komfortbereich)SonnencremeSonnenschutz für den KopfTasche klein (zusätzlich um Gepäck zu deponieren)zum Schutz vor Schmutz und Gerüchen empfiehlt es sich die Tasche zusätzlich in eine Plastiktüte o.ä. zu verpackenTaschenmesserTaschentücher, FeuchttücherThermosflascheToilettenpapier (im Rucksack für unterwegs)Trinkflasche / Trinksystem (mind. 1 l)Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Energieriegel, Teebeutel)
Notfallausrüstung
Biwaksack (leicht)Erste Hilfe Set (inkl. Pflaster, Tape, Desinfektion)Hand-DesinfektionsmittelMedikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!)Mund-Nasen-SchutzReiseapotheke (Durchfall, Erkältung, etc.)Wasserentkeimungsmittel (z.B. Micropur forte, mögl. Tablettenform)
Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen Ihrer Reise werden dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag
Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machenAls Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement finden Sie auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter „Pakistan: Reise- und Sicherheitshinweise“ ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/pakistansicherheit-204974
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter „Pakistan: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit“ ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/pakistansicherheit-204974#content_5
Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.
Anbieter / Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München
| Pakistan – Karakorum: K2 Basecamp & Concordia Trek | |||||
| 24.07.2026 - 15.08.2026Freitag, 24. Juli 2026 - Samstag, 15. August 2026 | 5690.00 EUR |
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| 24.07.2026 - 15.08.2026Freitag, 24. Juli 2026 - Samstag, 15. August 2026 | 6145.00 EUR |
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| 24.07.2026 - 15.08.2026Freitag, 24. Juli 2026 - Samstag, 15. August 2026 | 5690.00 EUR |
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| 07.08.2026 - 29.08.2026Freitag, 7. August 2026 - Samstag, 29. August 2026 | 5690.00 EUR |
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| 07.08.2026 - 29.08.2026Freitag, 7. August 2026 - Samstag, 29. August 2026 | 6145.00 EUR |
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| 07.08.2026 - 29.08.2026Freitag, 7. August 2026 - Samstag, 29. August 2026 | 5690.00 EUR |
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Diese Reise vermittelt Ihnen ein Reisebüro in Ihrer Nähe.
Reisebüroliste unter: http://www.aktives-reisebuero.de/karte
Aktives Reisebüro Netzwerk eG
Dorfgärten 2
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Vertretungsberechtigter Vorstand: Timo Iserlohe, Alexander Growe
Registergericht: Freiburg im Breisgau
Registernummer: GnR 700010
Anbieter / Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München