Flammende Felsen und Singende Dünen, Wüsten und Oasen, Dinofriedhof und Geierschlucht, Pferdekopfgeige und Kehlkopfgesang, Weite, Weite und noch ein bisschen Weite ... Willkommen im vollsten vorstellbaren Nichts! Hier, wo Gastfreundschaft riesengroß und Komfort ein bisschen kleiner geschrieben werden, wo sich Fuchs und Steinbock Gute Nacht sagen, ziehen wir, wie es sich für waschechte Steppenbewohner gehört, von Jurte zu Jurte. Wir erleben Nomadenalltag und ein Best-of der Gobi, kommen von der Wüste ins ewige Eis und von der Hauptstadt zur Wiege der Mongolei.
Individuelle Anreise zum Hotel in Ulan Bator. Marco Polo Scout Jochi begrüßt alle zum Frühstück, danach treibt uns die Neugier durchs Zentrum. Hier ist moderne Technologie genauso Teil des Alltags wie die Jurte zwischen den Hochhäusern ... Auf dem monumentalen Suchbaatar-Platz thront natürlich der legendäre Dschingis Khan und blickt stolz vom Sockel herab auf seine Nachkommen. Der beste Überblick vom Zaisan-Denkmal kostet uns 300 Stufen, dann der Blick auf die City – und aufs menschenleere Hinterland. Letzter Vorort – Ende der Zivilisation. Wir nehmen noch die Vorzüge der Stadt mit und tauchen im Winterpalast des Bogd Khan ein in die mongolische Kultur. Beim Abendessen gehen wir mit Jochi unsere Tour durch und stoßen auf unsere Abenteuerreise an - vielleicht mit einem kühlen Chinggis-Bier? Bei Termin 9.7. erleben wir heute zusätzlich den Beginn des legendären Großen Naadamfestes mit Pferderennen und Bogenschießwettbewerben - was für ein Auftakt!
Vormittags steht lachend unser Team mit robusten Allrad-Kleinbussen vor dem Hotel. Gepäck verstauen und ins weite Land rollen, 130 km zu unserem ersten Jurtencamp. Zum Eingewöhnen die meiste Zeit auf Asphalt, aber nicht täuschen lassen - das wird noch anders! Einmal angekommen gibt's den kleinen Jurtenknigge von Jochi - so einfach reingehen ist nicht! Also: Nie auf die Schwelle treten, und immer schön mit dem rechten Fuß zuerst! Erstaunlich gemütlich hier drin, mit richtigen Möbeln und Betten. Trotzdem, Abenteuer sticht Komfort: Das Bad wird geteilt, das Klo geplumpst, das Wasser über dem Feuer erhitzt! Traditionell startet unser Abendessen mit "weißen Speisen" aus Milch, gefolgt von Fleisch & Co. Auch eine Sitte: Ist die Schale leer, gibt's mehr. Erst wenn etwas übrig bleibt, ist der Gastgeber zufrieden!
Augen auf, strecken und aus der Jurte geschaut: Herrlich, die Einsamkeit ist noch da! Eine Tasse dampfender Tee, Frühstück und Trekkingschuhe an. Mit Jochi wandern wir durchs Naturschutzgebiet Gun Galuut, auf Fotopirsch nach bis zu 200 kg schweren Argali-Wildschafen, Sibirischen Steinböcken und Steppenfüchsen. Wir übernachten wieder im Camp.
Früh raus und auf die Piste, 300 km vor uns. Oh, wow ... ein Owoo: Zwischenstopp an einem mit blauen Tüchern geschmückten kultischen Steinhügel. Dreimal umrunden und gleich noch Steine dazulegen, quasi als Einzahlung auf das Reisekarmakonto. Heutiges Ziel: die massiven Granitfelsen von Baga Gazriin Chuluu. Dieses Minigebirge ist so spektakulär wie seine Tierwelt: Wer entdeckt Geier, Murmeltier & Co. auf der Wanderung als Erster? Übernachtung in Jurtencamp II - diesmal teilen wir uns sogar echte Badezimmer.
Die Karawane zieht weiter - in die Mittlere Gobi. Der Canyon von Tsagaan Suvarga: 10 Millionen Jahre auf einen Blick, zerklüftete Felsformationen in so vielen Farben wie Erdzeitalter. Auf einer kleinen Wanderung zeigt uns Jochi im Del-Gebirge die Gobi-Graffiti, über 2000 Jahre alt und kein bisschen verstaubt: Mammute, Löwen & Co., Figuren, die reiten, jagen, Sex haben – ganz normales Alltagsleben eben ...
Heute müssen wir uns warm anziehen – Zwiebellook! Bevor es wild wird, wittern wir unterwegs in der Südlichen Gobi einen Hauch Zivilisation: Dalanzadgad - Kleinstadt im Nirgendwo. Proviant aufstocken und weiter in den Nationalpark Gobi Gurvan Saykhan zur Geierschlucht Yolyn Am. Bis zu 200 m in die Tiefe klaffende Felsen, am Grund ein kleiner Fluss, der sich im ewigen Eis verliert. Jetzt nicht wirklich überraschend: die Heimat von Yaks, Schneeleoparden und Bartgeiern!
Bilderbuch-Gobi: Zu den Singenden Dünen von Khongoryn Els - 180 km Traumlandschaft inklusive frei ziehender Pferdeherden! Beim Besuch einer Nomadenfamilie lernen wir nicht nur, dass Kamele und Pferde hier fast zur Verwandtschaft gehören, sondern auch was über echte Gastfreundschaft. Ein Becher Airag gefällig? Fan von vergorener Stutenmilch hin oder her ... schön an den Jurtenknigge denken: Probieren muss sein, nippen reicht dabei vollkommen! Wenn die Sonne langsam niedriger steht und die Dünen in die schönsten Farben taucht, erklimmen wir die besten Konzertplätze und lauschen den Tönen des Windes. Wir rutschen die Düne wieder runter und stehen wenige Kilometer weiter in einer Art Oase. Kleiner Gute-Nacht-Tipp: Vor die Jurte gehen und nach oben schauen - was für ein Sternenhimmel!
Unsere Kleinbusse holpern Richtung Bayanzag. Die Flammenden Felsen haben weltweit glühende Fans, nicht nur unter Paläontologen – vor hundert Jahren wurden hier Dinosauriernester, -skelette und -eier gefunden! Auf den Spuren der Dinojäger wandern wir durch die rote Canyonlandschaft. Abends, natürlich wieder in einem Jurtencamp, Lust auf ein Spielchen? Jochi zeigt uns Shagai, eine Art Würfelspiel - mit Schafknochen ...
Goodbye, Gobi! Weiter nach Norden, immer der Piste nach, immer dem Fluss Ongi hinterher zum gleichnamigen Kloster. Einst bis zu 1000 Mönche stark, wurde das Kloster während der kommunistischen Herrschaft zerstört, viele Lamas ließen ihr Leben. Buddhismus reloaded: Heute befindet sich ein Teil im Wiederaufbau, ein Tempel ist komplett wiederhergestellt, ab und an schauen auch Mönche vorbei. Übernachtung in einem nahe gelegenen rustikalen Jurtencamp.
Unter den Augen von unzähligen Pferden, Schafen und Ziegen fahren wir ins Orkhon-Tal nach Karakorum, Dschingis Khans Welthauptstadt und Schaltzentrale seines riesigen Reiches. Der sandbedeckte Ort kann Geschichte(n) erzählen ... Mittendrin ist's heute friedlich: Buddhismus live und in Farbe im Kloster Erdene Zuu.
Nomadenalltag 2026 Die Jurtengemeinde kann Moderne und Tradition – man hätte ja auch Häuser bauen können ... oder die Gastfreundschaft abschaffen. Aber nein – es gibt Airag, Milchtee und -schnaps, dazu noch mehr aus Milch sowie Fleischiges - gerne auch kombiniert im "Schaf aus der Milchkanne" (Jochi sagt nur "Jurtenknigge")! Sattelfest? Vielleicht steht für die erprobten Reiter unter uns das eine oder andere Reittier zum Verleih. Nach dem Abendessen zeigen unsere Gastgeber, was sie auf dem Pferd draufhaben. Später könnte zur Pferdekopfgeige der wundersame Kehlkopfgesang angestimmt werden ... Steppe gleich öde? Weit gefehlt: kleine Zeitreise ins 6. bis 8. Jahrhundert im Qaidam-Museum. Dann landen wir mitten im Alltag einer Nomadengemeinde. Was für ein Glück, dass wir nicht weitermüssen, sondern hier übernachten.
Aufs Pferd gekommen? Dann sind wir im Hustai-Nationalpark genau richtig: Hier leben so viele Przewalski-Wildpferde, dass die Trefferquote auf unserer Wanderung hoch sein muss!
Früher Aufbruch Richtung Hauptstadt, wehmütig verlassen wir die Welt der Nomaden. Wie von einem fremden Planeten erscheint nach gut 100 km Ulan Bator. Am freien Nachmittag landet hier jeder in seinem Tempo: einfach durch die Straßen treiben lassen, Kaschmir- oder Kamelhaarschnäppchen schießen oder noch in einen der vielen Biergärten? Abends gemeinsames Abschiedsessen – anstoßen auf "Once in a lifetime!" Mindestens ...
Abschied von unserem treuen Begleiter und Vermittler, Jochi, dem Meister des Jurtenknigge. Individuelle Rückreise.
Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge und Veranstaltungen, die als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
Die Sommer in der Mongolei sind kurz und i.d.R. angenehm warm bis heiß, trotzdem sind ein paar warme Kleidungsstücke zu jeder Jahreszeit sinnvoll (Zwiebelprinzip), da es nachts vor allem in höher gelegenen Gebieten kalt werden kann. Wir empfehlen neben einer wetterfesten Jacke (Goretex o. ä.) auch eine Fleecejacke oder einen Pullover.
Trekkingschuhe für Wanderungen sowie mehrheitlich (strapazierfähige) Sommer-Outdoorkleidung solltest du auf jeden Fall im Gepäck haben. Im Juli und August kann es öfter regnen.
Als Hauptgepäckstück empfehlen wir einen Rucksack oder eine Sporttasche/Duffel Bag, am besten mit einem Volumen von ca. 80 l. Du kannst auch einen Koffer mitnehmen, doch ist dieser im täglichen Gebrauch eher unpraktisch.
In den Jurten kann es gelegentlich zu Wasserknappheit kommen. Dort werden Handtücher, Decken und Bettwäsche gestellt, die Mitnahme eines Schlafsacks ist nicht notwendig.
Desweiteren empfehlen wir dir die Mitnahme folgender Ausrüstungsgegenstände:
Zusätzliches Handtuch und Seife Tagesrucksack Trinkflasche zum Abfüllen von Trinkwasser aus großen Kanistern Taschenlampe, oft steht generatorerzeugter Strom nur in den Abendstunden zur Verfügung Powerbank (muss beim Flug ins Handgepäck), da teils nur wenige Anzahl von Steckdosen in den Jurtencamps Taschentücher/etwas Toilettenpapier Sonnenschutz (Hut, Brille, Creme) Mückenschutz (ggf. Moskitonetz)
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Mongolei: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/mongolei-node/mongoleisicherheit/222842#content_0
Unter dem Link www.diplo.de/gesuenderreisen kannst du die allgemeinen reisemedizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes abrufen. Falls du Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz deiner Gesundheit auf der Reise hast, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder an einen Reisemediziner in deiner Nähe.
Bitte beachte, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherigeeingehende medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen;
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Mongolei: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/mongolei-node/mongoleisicherheit/222842#content_4
Seit Juli 2025 empfiehlt in Deutschland die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung gegen Chikungunya als Reiseimpfung für bestimmte Personengruppen: „Die Impfung wird Reisenden ab 12 Jahren empfohlen, die in Gebiete mit aktuellem Chikungunya-Ausbruch reisen. Die Impfung ist außerdem bei geplanten längeren Aufenthalten (länger als 4 Wochen) oder wiederholten Kurzzeitreisen in Endemiegebiete empfohlen, sofern zusätzlich ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe besteht – etwa bei Personen ab 60 Jahren oder bei schweren internistischen Grunderkrankungen.“ Quelle: Robert Koch Institut (RKI).
Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.
Anbieter / Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München
| Mongolei – Abenteuer Gobi – unter Nomaden | |||||
| 26.05.2026 - 08.06.2026Dienstag, 26. Mai 2026 - Montag, 8. Juni 2026 | 2499.00 EUR |
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| 26.05.2026 - 08.06.2026Dienstag, 26. Mai 2026 - Montag, 8. Juni 2026 | 3169.00 EUR |
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| 26.05.2026 - 08.06.2026Dienstag, 26. Mai 2026 - Montag, 8. Juni 2026 | 2499.00 EUR |
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| 11.07.2026 - 24.07.2026Samstag, 11. Juli 2026 - Freitag, 24. Juli 2026 | 2799.00 EUR |
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| 11.07.2026 - 24.07.2026Samstag, 11. Juli 2026 - Freitag, 24. Juli 2026 | 3469.00 EUR |
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| 11.07.2026 - 24.07.2026Samstag, 11. Juli 2026 - Freitag, 24. Juli 2026 | 2799.00 EUR |
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| 27.08.2026 - 09.09.2026Donnerstag, 27. August 2026 - Mittwoch, 9. September 2026 | 2539.00 EUR |
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| 27.08.2026 - 09.09.2026Donnerstag, 27. August 2026 - Mittwoch, 9. September 2026 | 3209.00 EUR |
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| 27.08.2026 - 09.09.2026Donnerstag, 27. August 2026 - Mittwoch, 9. September 2026 | 2539.00 EUR |
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| 27.05.2027 - 09.06.2027Donnerstag, 27. Mai 2027 - Mittwoch, 9. Juni 2027 |
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| 27.05.2027 - 09.06.2027Donnerstag, 27. Mai 2027 - Mittwoch, 9. Juni 2027 |
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| 10.07.2027 - 23.07.2027Samstag, 10. Juli 2027 - Freitag, 23. Juli 2027 |
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| 10.07.2027 - 23.07.2027Samstag, 10. Juli 2027 - Freitag, 23. Juli 2027 |
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| 05.08.2027 - 18.08.2027Donnerstag, 5. August 2027 - Mittwoch, 18. August 2027 |
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| 05.08.2027 - 18.08.2027Donnerstag, 5. August 2027 - Mittwoch, 18. August 2027 |
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| 26.08.2027 - 08.09.2027Donnerstag, 26. August 2027 - Mittwoch, 8. September 2027 |
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| 26.08.2027 - 08.09.2027Donnerstag, 26. August 2027 - Mittwoch, 8. September 2027 |
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